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Fanuc Spindel reparieren? Wir setzen die mechanische Spindeleinheit im Fanuc-Umfeld (ROBODRILL) herstellerunabhängig instand: Lager, Wuchten, Werkzeugspanner.
Auf einen Blick
Fanuc (Japan) ist einer der bekanntesten Hersteller von CNC-Steuerungen, Antriebsverstärkern und Industrierobotern. Im Bereich der Bearbeitungszentren ist Fanuc vor allem durch die ROBODRILL-Baureihe präsent, kompakte vertikale Bearbeitungszentren, die in vielen Betrieben für Bohren, Fräsen und Gewinden im Einsatz sind.
Wenn von einer “Fanuc Spindel” die Rede ist, sind in der Praxis zwei Fälle gemeint: die mechanische Spindeleinheit in einem Fanuc-ROBODRILL-Zentrum oder eine Spindeleinheit, die von einem Fanuc-Antrieb betrieben wird, etwa in einer Maschine, deren Steuerung und Antriebstechnik von Fanuc stammt. In beiden Fällen ist die Spindel die mechanische Baugruppe, die das Werkzeug aufnimmt, lagert und antreibt.
Wir setzen diese mechanische Spindeleinheit herstellerunabhängig instand, unabhängig davon, in welcher Maschine sie verbaut ist.
Damit es keine Missverständnisse gibt: Fanuc ist in erster Linie ein Steuerungs- und Antriebshersteller. Die CNC-Steuerung, die Spindelantriebsverstärker und die zugehörige Parametrierung sind elektronische Systeme. Diese gehören nicht zu unserem Leistungsumfang.
Unser Leistungsumfang ist die mechanische Instandsetzung der Spindeleinheit: Präzisionslager, Spindelwelle, Wuchten, Werkzeugspanner und die in der Spindel verbaute Sensorik. Was wir reparieren, dreht sich, lagert und spannt das Werkzeug. Was die Steuerung anweist und der Antrieb regelt, gehört in die Hände Ihres Maschinen- oder Fanuc-Servicepartners.
Diese saubere Trennung ist kein Nachteil, sondern Klarheit: Bei einem Spindelfehler steht oft zunächst nicht fest, ob die Ursache mechanisch (Lager, Welle, Wuchtfehler) oder elektronisch (Antrieb, Steuerung, Verkabelung) ist. Genau das klären wir in der Befundung, bevor Kosten entstehen. Stellt sich der Schaden als rein elektronisch heraus, sagen wir das offen und verweisen an die richtige Stelle.
Der häufigste mechanische Schadensfall an Spindeleinheiten jeder Bauart: Verschleiß oder Ausfall der Präzisionslager durch Ermüdung, Kühlmittel- oder Schmiermitteleintritt, Überlastbetrieb oder ein Kollisionsereignis. Typische Symptome: Laufgeräusche, Temperaturanstieg am Gehäuse, Verschlechterung des Rundlaufs. Bei Hochdrehzahl-Ausführungen kommen häufig Hybridlager mit Keramikkugeln (Si3N4) zum Einsatz, die besondere Anforderungen an Demontage und Wiedermontage stellen.
Verschleiß am Werkzeugspanner führt zu unsicherem Werkzeugsitz und Fehlern beim automatischen Werkzeugwechsel, häufig unabhängig vom Lagerzustand. Gerade bei Maschinen mit hoher Werkzeugwechsel-Frequenz, wie sie in ROBODRILL-Anwendungen üblich ist, ist der Spanner ein typischer Verschleißpunkt. Dieser Schaden tritt eigenständig auf, wird aber regelmäßig im Rahmen einer Überholung mitbewertet.
Ein erhöhter Restwuchtfehler der drehenden Baugruppe führt bei Nenndrehzahl zu Schwingungsanregung, schlechter Oberfläche am Werkstück und vorzeitigem Lagerverschleiß. Wuchtfehler entstehen oft nach einem Lagertausch, einer Reinigung oder einem Werkzeugbruch.
Ein Crash-Ereignis kann Spindelwelle, Laufringe, Gehäuse und die in der Spindel verbaute Sensorik gleichzeitig in Mitleidenschaft ziehen. Ausmaß und Wirtschaftlichkeit der Reparatur werden nach vollständiger Demontage und Diagnose bewertet. Erst dann steht fest, ob Instandsetzung oder Austausch sinnvoller ist.
Eingangsmessung von Rundlauf, Axialspiel, Radialspiel und Lagertemperatur. Geräuschanalyse unter Last. Prüfung von Werkzeugspanner und Werkzeugaufnahme. Bei in der Spindel verbauter Sensorik (zum Beispiel Drehzahl- oder Positionsgeber): elektrische Prüfung der Signalgüte, soweit ohne Eingriff in die Fanuc-Steuerung möglich.
Vollständige Demontage und Reinigung. Austausch der Präzisionslager mit gleichwertigen Markenlagern der spezifizierten Klasse (Schrägkugellager oder Hybridlager mit Si3N4-Keramikkugeln, je nach Ausführung). Korrekte Lagervorspannung nach Typ einstellen: federnd oder starr, angepasst an den Drehzahlbereich.
Prüfung und, falls erforderlich, Instandsetzung oder Austausch des Werkzeugspanners. Kontrolle der Spannkraft und des Werkzeugsitzes, damit der automatische Werkzeugwechsel zuverlässig arbeitet.
Dynamisches Wuchten auf eine für Präzisionsspindeln übliche Wuchtgüte (Bereich G2.5 nach ISO 21940-11). Zu hohe Restwuchtfehler führen bei Nenndrehzahl zu Schwingungsanregung und vorzeitigem Lagerverschleiß.
Probelauf unter Betriebsdrehzahl auf unserem Prüfstand. Temperaturkontrolle an Lager und Gehäuse über den Testlaufzeitraum. Schwingungsmessung. Der Test prüft die mechanische Funktion der Spindel; die Einbindung in Ihre Fanuc-Steuerung erfolgt nach Wiedereinbau durch Ihren Servicepartner.
Rundlauf an der Spindelnase, Planfehler, Axialspiel, Radialspiel, Temperatur nach Testlauf: alle Messwerte dokumentiert. Das Protokoll liegt der reparierten Spindel bei.
Sicher verpackt mit Kurierservice. Abnahmeprotokoll und Reparaturbericht in der Sendung.
Eine mechanisch funktionstüchtige Spindeleinheit mit vollständigem Abnahmeprotokoll und Gewährleistung nach den gesetzlichen Vorgaben. Der Wiedereinbau in die Maschine und der Abgleich mit der Fanuc-Steuerung erfolgen durch Ihren Maschinen- oder Fanuc-Servicepartner. Anfrage und erste Einschätzung sind kostenlos und unverbindlich: Sie erhalten vor Beauftragung immer einen verbindlichen Kostenvoranschlag.
Spindel im Fanuc-Umfeld defekt? Kostenlose Ersteinschätzung anfragen: Spindel einschicken, Anfrage und Ersteinschätzung kostenlos und unverbindlich.
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